Freitag, 15. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Dresden

Die zweite Urlaubswoche verbrachten wir in Dresden. So richtig als Urlaub konnte man dies allerdings nicht mehr bezeichnen. Wir hatten ganz schön zu tun und einen vollen Terminplan um allen Verwandten wenigstens einen kurzen Besuch abzustatten.

Picknick mit Martins Vati und Evi auf dem Gamrig.


Die Kornfelder sind schon fast reif. Hier in Trondheim erkennt man kaum die Ähren.

Meine beiden Blattkakteen (Epiphyllum) in voller Blütenpracht dieses Jahr. Leider hat keine mehr ins Auto gepasst um unser Fensterbrett in Trondheim zu verschönern.

Und im Garten blüht's auch herrlich, hier die Malven.

Freitag, 8. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Polnische Hochzeit

Der Hauptgrund warum wir unseren Urlaub in Polen verbracht haben, war eine Einladung zu Katrins (eine Kommilitonin von mir) Hochzeit. Diese fand in einem kleinen Dorf südlich von Poznan statt. Dort hatte das Hochzeitspaar für die zahlreichen Gäste (über 100) einen alten Gutshof gemietet, wo gefeiert wurde und alle Gäste auch gleich dort übernachtet haben.





Von der Feier abends habe ich leider keine Fotos. Wir wurden nur so mit Essen vollgestopft und je Person wurde eine Flasche Wodka berechnet ;-) Zu einer Live-Band wurde getanzt und natürlich viel gequatscht mit den ganzen Geologen, die ich ewig nicht mehr gesehen hatte.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Krakow

Nach den 4 anstrengenden Wandertagen, stand nun noch ein Kultur-Tag an. Bei herrlichstem Sonnenschein schauten wir uns Krakow an. Allerdings war bei der Hitze so ein Stadtrundgang auch recht anstrengend und wir gönnten uns mehrmals ein Päuschen in einem Eiskaffee.

Krakow ist eine richtig schöne Stadt, fast der gesamte Stadtkern ist noch historisch erhalten und viele Gebäude wurden schon saniert. Leider scheinen dies schon viele Leute zu wissen und das Zentrum war so gerammelt voll mit Touristen.

Ein erhaltenes Stück der Stadtmauer.





Das Schloss auf dem Wawelhügel.

Und die Marienbasilika mit dem berühmten Veit-Stoss-Altar.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Hohe Tatra

Diesen Urlaub ging es mal in eine ganz andere Richtung ... nach Polen. Auch der Urlaub an sich war etwas anders als sonst. Statt mit dem Auto, fuhren wir richtig viel Zug. Sogar schon in Norwegen, wir nahmen den Zug von Trondheim nach Oslo. Von dort dann aber schon mit dem Flugzeug nach Krakau. Unser erstes Ziel war Zakopane und die Hohe Tatra. Dort waren wir 4 Tage wandern und waren sehr überrascht, wie schön das Gebiet eigentlich ist. In den sehr schroffen Bergen ist das Wandern sehr abwechslungsreich, allerdings auch sehr anstrengend. So steile Anstiege sind wir hier von Norwegen gar nicht mehr gewöhnt.

Der erste Morgen begrüßte uns mit Dauerregen ... nach einer kleinen Runde in Zakopane, beschlossen wir einfach mal in die Berge aufzubrechen. Über Kuznice ging es ersteinmal zur Hütte in der Hala Kondratowa, eine hübsche kleine Berghütte, wie es dort wie viele gibt. Dann hat es zumindest aufgehört zu regnen, so dass wir den Aufstieg auf den Hauptkamm wagten. Dort oben ging es über den Berg Kondracka Kopa (2005m) zum Giewont (1894m). Leider alles ohne Sicht und immer wieder mit Regenschauern. Am Giewont lichteten sich die Wolken einmal kurz und es bot sich ein schönes Wolkenschauspiel.

Der Giewont taucht aus den Wolken auf.

Blick zurück Richtung Kondracka Kopa.

Auch wenn wir immer wieder nass geworden sind, war es trotzdem eine sehr schöne Wanderung. Genau richtig sich an die steilen Berge zu gewöhnen.

Den nächsten Morgen war es immer noch grau, aber es regnete zumindest nicht. Wir sind bis Polana Palenica gefahren und von dort ins Tal der 5 polnischen Seen gewandert. Mittags kehrten wir in die Hütte am Eingang des Tales ein. Leider war die Sicht immer noch sehr schlecht und wir konnten die angebliche Schönheit des Tales nicht genießen. Aber auch ohne viel Sicht gab es viele Dinge zu sehen ...



... neben zahlreichen Blumen, entdeckten wir ein paar sehr furchtlose oder extrem neugierige Murmeltiere.



Murmeltierbeobachtung. Sind sogar zwei auf dem Bild erkennbar.

Dann ging es aus dem Tal weiter bergauf zum Pass Szpiglasowa Przelecz (2110m). Ab und zu konnte man mal einen kurzen Blick auf die Seen im Tal der 5 polnischen Seen werfen. Kurz vor dem Pass setzte richtig starker Regen ein und wir waren in Kürze klatsch nass. Zu dem schlechten Wetter, war außerdem der Weg recht beschwerlich und ausgesetzt ... an Ketten klettern und über sehr große und steile Schneefelder. Wahrscheinlich war es ganz gut, dass wir keine Sicht hatten, sonst hätten wir uns wohl noch mehr gefürchtet. Auf der anderen Seite lies der Regen langsam nach und die Sonne begrüßte uns für einen kurzen Moment. Den nutzten wir für eine Pause, um dann anschließend Richtung Morskie Oko abzusteigen.



Die Berghütte am See Morskie Oko (unten der See).

Wir waren so kaputt, dass wir keine Lust hatten die 9km Asphaltstraße zurück zu laufen. So haben wir uns bequem in der Pferdekutsche zurück fahren lassen. ;-)

Auf der Rückfahrt nach Zakopane haben wir noch einen kleinen Stop an einer hübschen Kirche eingelegt.

Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne! Leider verschwand sie während dem Frühstück schon wieder und wir starteten wieder einmal ohne Sicht Richtung Kasprowy Wierch (1987m). Nach einer ganzen Weile Aufmarsch stellten wir erfreut fest, dass die Wolken nur im Tal hingen und die Berge frei waren. In südliche Richtung hatte man eine schöne Sicht. Der Kamm bildete dabei wie eine Grenze und uns boten sich herrliche Wolkenschauspiele.





Im Winter kann man hier Skifahren. Auf den den Kasprowy Wierch gehen 3 Seilbahnen oder Lifte.

Vom Gipfel ging es weiter den Hauptkamm entlang bis zum Swinica (2301m). Dort wurde der Weg dann sehr ausgesetzt und war auch mit Ketten gesichert. Hochzu war dies aber noch kein großes Problem.







Blick vom Swinica ins Tal der 5 polnischen Seen. Am Horizont braute sich so langsam ein Gewitter zusammen, so dass wir nur kurz Pause auf dem Gipfel machten und schnell den Abstieg begannen. Dieser war nun ganz schön schwierig. Sehr steil und viel zu klettern. Und wenn man dann immer noch das rumpeln des Gewitters im Nacken hat, fühlt man sich beim anfassen der Ketten nicht mehr sehr wohl.





Vom Zawrat-Pass (2158m) ging es zuerst auch noch sehr steil und an Ketten bergab. Als es dann flacher wurde gönnten wir uns erst einmal eine längere Pause in der kurzzeitig scheinenden Sonne. Beim Abstieg begnete uns noch eine Gemse.

Auf dem Rückweg kehrten wir noch einmal in die Schronisko Murowaniec ein. Ein großes Stück Kuchen und was heißes zu Trinken tut nach so einer Tour richtig gut. ;-) Natürlich hat es danach auch noch einmal geregnet und wir sind wie nun jeden Tag schon wieder nass geworden.

Am letzten Tag hatten wir nicht ganz so viel Zeit. Also wieder eine etwas kürzere Tour. Diesmal hatten wir endlich einmal wolkenfreie Sicht gen Norden und auf Zakopane.





Über die Schronisko Murowaniec ging es auf den Koscielic (2155m). Hier noch vor der Hütte, der Blick Richtung Hauptkamm der Hohen Tatra.






Zurück ging es wieder über die Schronisko Murowaniec, natürlich mit einem kurzen Kuchen und Kakao-Stop. Und anschließendem Regen, wie wir es nun schon gewöhnt waren. Abends fuhren wir noch nach Krakau.