Martin musste, oder wollte, für eine Tagung nach Rom und dies nutzten wir aus, einen kurzen Urlaub in der ewigen Stadt dran zu hängen. Man muss ja ab und zu mal den Kulturmangel wieder aufholen, den wir hier in Trondheim schon etwas haben ... dachten wir uns so. Darauß wurde dann aber eher ein Kulturschock für uns. Zum Glück hatten wir uns genügend Zeit genommen, 5 Tage, da kann man alles schön gemütlich angehen und hat auch etwas Zeit für Roms Umgebung.

Hier erst einmal ein Überblick über das Zentrum vom Gianicolo aus. Man beachte die zahlreichen Kirchtürme! Wenn man will, kann man wirklich alle 100m in eine Kirche gehen. Gesehen muss oder kann man sie nicht alle haben, aber wir nutzten sie häufig, um mal einen Moment Ruhe in dem doch recht hektischen Stadtchaos zu tanken. Auch als Abkühlung in der prasselnden Sonne oder als kurzer Unterstand vor einem Regenschauer ist die Kirchendichte sehr gut geeignet. Apropo Wetter, da hatten wir es echt gut. Schön viel Sonne, aber wirklich nicht zu heiß. Am letzten Tag hat es auch mal etwas geregnet, aber das war nicht weiter schlimm.
Und wo ich einmal bei Kirchen sindbin, hier gleich einmal die wichtigste: der Petersdom.

Blick über den Tiber zum Petersdom.

Blick von der Kuppel des Petersdomes auf den Petersplatz.

Und noch ein Blick von der Kuppel in das Vatikangelände.


Die Treppe zum Kapitolsplatz. Dort waren wir im Museum, und dieses reichte uns dann auch schon für die Tage in Rom. Es war so voll und so beeindruckend. Auch außerhalb der Museen fühlt man sich fast immer wie in einem Museum, überall liegen Bruchstücke von uralter Geschichte rum. Teilweise hat man das Gefühl, sie wissen gar nicht wohin mit den ganzen Sachen. Vor allem die Jahreszahlen, die einem in Rom immer wieder begegnen, kann man kaum fassen, so klein sind die Zahlen.


Das Forum Romanum.

Das Kolloseum.

Und das Pantheon. Dies sind wohl die bedeutensten Sehenswürdigkeiten. Im folgenden nun ein paar nicht ganz so bekannte Orte.

Hier ein kleiner Eindruck, was an alten Steinen in Rom so alles rumliegt und welche Puzzlearbeit die Archäologen hier zu verrichten haben.

Trastevere, ein eher alternatives Stadtviertel. Aber sehr gemütlich im Vergleich zum Zentrum.


Die zahlreichen prunkvollen Brunnen von Rom sind ja bekannt und auch wirklich schön. Dort darf man aber ans Wasser nicht ran. Zum Glück gibt es noch mehr Trinkwasserbrunnen aus denen man sich problemlos bedienen kann.

Einen kompletten Tag verbrachten wir in Tivoli in den Bergen nahe Rom. Aber auch dort, war ein Tag fast zu kurz. Drei verschiedene Hauptsehenwürdigkeiten gibt es, die Villa Adriana, die Villa de Este und die Villa Gregoriana. Alle drei ganz verschieden. Und den Ort selber lohnt es sich eigentlich auch anzusehen, aber dafür hatten wir leider keine Zeit mehr. Dummerweise, waren wir auch gerade Sonntags in Tivoli, so dass zu den ganzen Touristen auch massen Wochenendbesucher dazu kamen und alles ganz schön voll war.

Das Bergdörfchen Tivoli.

Blick auf Tivoli. Dort wo der Wasserfall ist, befindet sich die Villa Gregoriana, ein angelegter Naturpark mit Schluchten, Grotten und eben Wasserfällen.

Die Villa Adriana liegt etwas außerhalb von dem eigentlichen Bergdörfchen Tivoli und führt einen zurück in die Antike.

Ein altes römisches Fussbodenmosaik, ~2000 Jahre alt.

Die Villa de Este ist wieder komplett anders. An die eigentliche Villa schließt sich ein rieseiger Park mit unzähligen Wasserspielen. Hier nur ein recht verrücktes Beispiel.

Einen halben Tag verbrachten wir noch auf der Via Appia Antica. Nicht weit von Rom kann man hier in gemütliche Natur auf 2000 Jahre alten Pfaden Antike Nachlässe bewundern.


Wer nun noch mehr Bilder sehen möchte, kann dies unter diesem
Link.
Nach 5 Tagen Rom ging es weiter nach Dresden. Die Paar Tage waren dann voll mit Familienbesuchen.