Sonntag, 22. Juni 2008

Marias Hochzeit

Nach ein paar viel zu kurzen Tagen in Dresden ging es nach Wittenberg zu Marias und Albrechts Hochzeit, sowie der Taufe ihres Sohnes August. Sie hatten echt Glück mit dem Wetter und so wurde es eine richtig schöne Gartenfeier!

Hier nun ein paar Bilder, wer mehr sehen will, kann dies unter diesem Link.

Karola und August kurz vor der ganzen Feier.

Das Brautpaar, Maria und Albrecht.

Auf dem Weg zur Kirche.

Und nach der Trauung.

Die beiden Schwestern mit der Braut.

Die Kaffeetafel.

Kinderunterhaltung.

Mit Hüten, für Martin gab es mal wieder keinen passenden ;-).

Und noch einmal die beiden Schwesterchen.

Den Sonntag verbrachten wir gemütlich im Wörlitzer Park. Naja, so gemütlich war es nicht, es war einfach viel zu heiß. Nachmittags brachten wir Karola erst nach Schönefeld zum Flughafen, und wir selber flogen spät abends von Tegel wieder in den Norden.

Dienstag, 17. Juni 2008

Rom

Martin musste, oder wollte, für eine Tagung nach Rom und dies nutzten wir aus, einen kurzen Urlaub in der ewigen Stadt dran zu hängen. Man muss ja ab und zu mal den Kulturmangel wieder aufholen, den wir hier in Trondheim schon etwas haben ... dachten wir uns so. Darauß wurde dann aber eher ein Kulturschock für uns. Zum Glück hatten wir uns genügend Zeit genommen, 5 Tage, da kann man alles schön gemütlich angehen und hat auch etwas Zeit für Roms Umgebung.

Hier erst einmal ein Überblick über das Zentrum vom Gianicolo aus. Man beachte die zahlreichen Kirchtürme! Wenn man will, kann man wirklich alle 100m in eine Kirche gehen. Gesehen muss oder kann man sie nicht alle haben, aber wir nutzten sie häufig, um mal einen Moment Ruhe in dem doch recht hektischen Stadtchaos zu tanken. Auch als Abkühlung in der prasselnden Sonne oder als kurzer Unterstand vor einem Regenschauer ist die Kirchendichte sehr gut geeignet. Apropo Wetter, da hatten wir es echt gut. Schön viel Sonne, aber wirklich nicht zu heiß. Am letzten Tag hat es auch mal etwas geregnet, aber das war nicht weiter schlimm.

Und wo ich einmal bei Kirchen sindbin, hier gleich einmal die wichtigste: der Petersdom.

Blick über den Tiber zum Petersdom.

Blick von der Kuppel des Petersdomes auf den Petersplatz.

Und noch ein Blick von der Kuppel in das Vatikangelände.


Die Treppe zum Kapitolsplatz. Dort waren wir im Museum, und dieses reichte uns dann auch schon für die Tage in Rom. Es war so voll und so beeindruckend. Auch außerhalb der Museen fühlt man sich fast immer wie in einem Museum, überall liegen Bruchstücke von uralter Geschichte rum. Teilweise hat man das Gefühl, sie wissen gar nicht wohin mit den ganzen Sachen. Vor allem die Jahreszahlen, die einem in Rom immer wieder begegnen, kann man kaum fassen, so klein sind die Zahlen.


Das Forum Romanum.

Das Kolloseum.

Und das Pantheon. Dies sind wohl die bedeutensten Sehenswürdigkeiten. Im folgenden nun ein paar nicht ganz so bekannte Orte.

Hier ein kleiner Eindruck, was an alten Steinen in Rom so alles rumliegt und welche Puzzlearbeit die Archäologen hier zu verrichten haben.

Trastevere, ein eher alternatives Stadtviertel. Aber sehr gemütlich im Vergleich zum Zentrum.


Die zahlreichen prunkvollen Brunnen von Rom sind ja bekannt und auch wirklich schön. Dort darf man aber ans Wasser nicht ran. Zum Glück gibt es noch mehr Trinkwasserbrunnen aus denen man sich problemlos bedienen kann.

Einen kompletten Tag verbrachten wir in Tivoli in den Bergen nahe Rom. Aber auch dort, war ein Tag fast zu kurz. Drei verschiedene Hauptsehenwürdigkeiten gibt es, die Villa Adriana, die Villa de Este und die Villa Gregoriana. Alle drei ganz verschieden. Und den Ort selber lohnt es sich eigentlich auch anzusehen, aber dafür hatten wir leider keine Zeit mehr. Dummerweise, waren wir auch gerade Sonntags in Tivoli, so dass zu den ganzen Touristen auch massen Wochenendbesucher dazu kamen und alles ganz schön voll war.

Das Bergdörfchen Tivoli.

Blick auf Tivoli. Dort wo der Wasserfall ist, befindet sich die Villa Gregoriana, ein angelegter Naturpark mit Schluchten, Grotten und eben Wasserfällen.

Die Villa Adriana liegt etwas außerhalb von dem eigentlichen Bergdörfchen Tivoli und führt einen zurück in die Antike.

Ein altes römisches Fussbodenmosaik, ~2000 Jahre alt.

Die Villa de Este ist wieder komplett anders. An die eigentliche Villa schließt sich ein rieseiger Park mit unzähligen Wasserspielen. Hier nur ein recht verrücktes Beispiel.

Einen halben Tag verbrachten wir noch auf der Via Appia Antica. Nicht weit von Rom kann man hier in gemütliche Natur auf 2000 Jahre alten Pfaden Antike Nachlässe bewundern.


Wer nun noch mehr Bilder sehen möchte, kann dies unter diesem Link.

Nach 5 Tagen Rom ging es weiter nach Dresden. Die Paar Tage waren dann voll mit Familienbesuchen.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Spanien Urlaub Teil 4: Picos de Europa

Nach so vielen Gästen mussten wir der Karola erst einmal etwas Ruhe gönnen. Also machten wir uns zu einer größeren Tour auf - in die Picos de Europa. Nachdem wir Montag früh die Marika auf den Flughafen gebracht haben, gab es noch ein leckeres Mittagessen bei der Loli in Lugo und dann machten wir uns auf den Weg. Wir kamen allerdings erst abends im Dunklen an. Den nächsten morgen war erst einmal ordentlich Nebel und wir sahen nichts. Zum Glück gibt es in einem Gebirge ja immer Passstraßen, die schön hoch führen und man aus dem Nebel rauskommt. So wurden wir bald mit Sonne und einer schönen Sicht belohnt. Dazu kam noch die herrliche Laubfärbung.

Das Wetter verlockte zum Wandern und so begaben wir uns gleich einmal auf eine größere Tour. Es ging ziemlich steil irgendwelche Hänge hoch, wo wir erst dachten, dass man dort gar nicht lang kommt. Aber es waren Wege in die Felsen gehauen. Die Landschaft war herrlich, sehr schroffe Kalkfelsen und schöne bunte Herbstwälder. Gipfelbesteigungen sind allerdings fast nur mit klettern möglich. Also ging es nur auf einen Pass. Nach der anstrengenden Tour gönnten wir uns eine richtige feste Unterkunft in einem gemütlichen Bergdörfchen und ein 3-Gänge Menü zum Abendbrot. Naja, soviel gönnen ist das in Spanien gar nicht, wo man das Menü inkl. Flasche Wein schon für 10 € je Person bekommt. Zum Glück war gerade Nebensaison, im Sommer muss es rammel voll sein.



Den nächsten Tag ging es gleich wieder auf eine Wanderung. Wir wollten in die Schlucht des Rio Cares. Man muss dort allerdings den gleichen Weg hin und zurück gehen und eine Richtung sind 12km. Der Weg ist aber sehr gut ausgebaut und so ist dies durchaus machbar. Die Schlucht beginnt sehr eng, allerdings nicht sehr tief und der Weg ist in den Felsen gehauen. Später wird sie extrem tief und es geht vom Weg sicher 100m oder mehr senkrecht in die Tiefe. Eine Absperrung am Weg gibt es dort nicht, also nichts für Leute die nicht schwindelfrei sind.



Wir sind den Weg nicht ganz bis zum Ende gegangen. Am Ende geht es noch einmal extrem runter, was man ja alles wieder hoch muss. Und dazu hatten wir in der prallen Sonne keine Lust mehr. Trotzdem war es eine wunderschöne Tour und vor allem sehr beeindruckend.

Den nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto weiter. Über mehrere Pässe ging es westlich um die Picos de Europ drum rum. Zwischendurch haben wir noch kurz beim Pferdeabtrieb mitgeholfen. Naja, haben einfach nur das Auto quer gestellt, damit sie nicht in die falsche Richtung rennen können. Ansonsten haben wir nur zugekuckt, was auch sehr interessant war.



Und da wir ja Urlaub haben, ging es heute mal mit dem Lift in die Berge ;-) Als wir oben ankamen, war alles in Wolken gehüllt, die sich aber zum Glück sehr schnell verzogen und wir wenigstens einen kurzen Blick in den höchsten Teil der Picos werfen konnten. Die Berge sind hier bis zu 2600m hoch und im Winter soll man wohl auch Ski fahren können.



Die letzte Nacht verbrachten wir wieder im Auto im Nordteil der Picos de Europa an den Seen Enol und Ercina. Dies ist angeblich der meist besuchteste Teil der Picos, was wir am nächsten morgen auch deutlich merkten. Busse-weise wurden die Touristen hochgefahren. Die Nacht wurde richtig kalt, so dass ich in meinem Sommerschlafsack sogar gefroren habe. Der kommende Morgen überraschte uns wieder mit strahlendem Sonnenschein und einer herrlichen Sicht. Der Süden der Picos war zwar wesentlich gemütlicher und auch landschaftlich spektakulärer, aber die weite Sicht hier war auch beeindruckend. Bei klarem Wetter soll man angeblich bis zum Meer sehen können.


Auf dem Rückweg machten wir noch kurz halt an der Pilgerstätte Covadonga. Dort wurde die erste Schlacht gegen die Mauren gewonnen und damit begann die Rückeroberung Spaniens durch die Christen.

Die Höhle von Covadonga wurde als Versteck verwendet.


Blick aus dem Flugzeug auf die Pyrenäen. Leider hatte unser Flug Verspätung so dass wir den Anschlussflug in Oslo verpassten und so über drei Stunden auf den nächsten warten mussten. Gab aber einen Essensgutschein dafür, das ist nur etwas sinnlos, wenn sowieso nichts mehr auf hat, wo es Essen gibt. Naja, einen Salat haben wir dann noch bekommen.

Das waren zwei Wochen Spanien, zwei Wochen ohne Regen und die ganze Zeit Sonne! Außerdem zwei Wochen so warm, wie es in diesem Sommer in Norwegen nur an einzelnen Tagen war. ;-)