Sonntag, 21. Oktober 2007

Spanien Urlaub Teil 4: Picos de Europa

Nach so vielen Gästen mussten wir der Karola erst einmal etwas Ruhe gönnen. Also machten wir uns zu einer größeren Tour auf - in die Picos de Europa. Nachdem wir Montag früh die Marika auf den Flughafen gebracht haben, gab es noch ein leckeres Mittagessen bei der Loli in Lugo und dann machten wir uns auf den Weg. Wir kamen allerdings erst abends im Dunklen an. Den nächsten morgen war erst einmal ordentlich Nebel und wir sahen nichts. Zum Glück gibt es in einem Gebirge ja immer Passstraßen, die schön hoch führen und man aus dem Nebel rauskommt. So wurden wir bald mit Sonne und einer schönen Sicht belohnt. Dazu kam noch die herrliche Laubfärbung.

Das Wetter verlockte zum Wandern und so begaben wir uns gleich einmal auf eine größere Tour. Es ging ziemlich steil irgendwelche Hänge hoch, wo wir erst dachten, dass man dort gar nicht lang kommt. Aber es waren Wege in die Felsen gehauen. Die Landschaft war herrlich, sehr schroffe Kalkfelsen und schöne bunte Herbstwälder. Gipfelbesteigungen sind allerdings fast nur mit klettern möglich. Also ging es nur auf einen Pass. Nach der anstrengenden Tour gönnten wir uns eine richtige feste Unterkunft in einem gemütlichen Bergdörfchen und ein 3-Gänge Menü zum Abendbrot. Naja, soviel gönnen ist das in Spanien gar nicht, wo man das Menü inkl. Flasche Wein schon für 10 € je Person bekommt. Zum Glück war gerade Nebensaison, im Sommer muss es rammel voll sein.



Den nächsten Tag ging es gleich wieder auf eine Wanderung. Wir wollten in die Schlucht des Rio Cares. Man muss dort allerdings den gleichen Weg hin und zurück gehen und eine Richtung sind 12km. Der Weg ist aber sehr gut ausgebaut und so ist dies durchaus machbar. Die Schlucht beginnt sehr eng, allerdings nicht sehr tief und der Weg ist in den Felsen gehauen. Später wird sie extrem tief und es geht vom Weg sicher 100m oder mehr senkrecht in die Tiefe. Eine Absperrung am Weg gibt es dort nicht, also nichts für Leute die nicht schwindelfrei sind.



Wir sind den Weg nicht ganz bis zum Ende gegangen. Am Ende geht es noch einmal extrem runter, was man ja alles wieder hoch muss. Und dazu hatten wir in der prallen Sonne keine Lust mehr. Trotzdem war es eine wunderschöne Tour und vor allem sehr beeindruckend.

Den nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto weiter. Über mehrere Pässe ging es westlich um die Picos de Europ drum rum. Zwischendurch haben wir noch kurz beim Pferdeabtrieb mitgeholfen. Naja, haben einfach nur das Auto quer gestellt, damit sie nicht in die falsche Richtung rennen können. Ansonsten haben wir nur zugekuckt, was auch sehr interessant war.



Und da wir ja Urlaub haben, ging es heute mal mit dem Lift in die Berge ;-) Als wir oben ankamen, war alles in Wolken gehüllt, die sich aber zum Glück sehr schnell verzogen und wir wenigstens einen kurzen Blick in den höchsten Teil der Picos werfen konnten. Die Berge sind hier bis zu 2600m hoch und im Winter soll man wohl auch Ski fahren können.



Die letzte Nacht verbrachten wir wieder im Auto im Nordteil der Picos de Europa an den Seen Enol und Ercina. Dies ist angeblich der meist besuchteste Teil der Picos, was wir am nächsten morgen auch deutlich merkten. Busse-weise wurden die Touristen hochgefahren. Die Nacht wurde richtig kalt, so dass ich in meinem Sommerschlafsack sogar gefroren habe. Der kommende Morgen überraschte uns wieder mit strahlendem Sonnenschein und einer herrlichen Sicht. Der Süden der Picos war zwar wesentlich gemütlicher und auch landschaftlich spektakulärer, aber die weite Sicht hier war auch beeindruckend. Bei klarem Wetter soll man angeblich bis zum Meer sehen können.


Auf dem Rückweg machten wir noch kurz halt an der Pilgerstätte Covadonga. Dort wurde die erste Schlacht gegen die Mauren gewonnen und damit begann die Rückeroberung Spaniens durch die Christen.

Die Höhle von Covadonga wurde als Versteck verwendet.


Blick aus dem Flugzeug auf die Pyrenäen. Leider hatte unser Flug Verspätung so dass wir den Anschlussflug in Oslo verpassten und so über drei Stunden auf den nächsten warten mussten. Gab aber einen Essensgutschein dafür, das ist nur etwas sinnlos, wenn sowieso nichts mehr auf hat, wo es Essen gibt. Naja, einen Salat haben wir dann noch bekommen.

Das waren zwei Wochen Spanien, zwei Wochen ohne Regen und die ganze Zeit Sonne! Außerdem zwei Wochen so warm, wie es in diesem Sommer in Norwegen nur an einzelnen Tagen war. ;-)

Spanien Urlaub Teil 3: Westküste Galiziens

Nachdem wir am Donnerstag ganz gemütlich Lugo angesehen haben und ein Stückchen am Rio Miño spazieren waren, sind wir von Freitag bis Sonntag nun alle vier zusammen weggefahren. Karola hat schon so eine schöne Beschreibung und schöne Fotos im Internet, deswegen kommt hier nur der Link. Muss ja nicht alles doppelt geschrieben werden ;-)

Spazieren am Rio Miño.


Rundgang auf der Stadtmauer rings um Lugo. Hier blick auf die Kathedrale.

Spanien Urlaub Teil 2: Portugal - Sierra Peneda y Geres

Nach dem ersten Tagesausflug wollten wir nun bis die Marika kommt, noch einmal zwei komplette Tage wegfahren. Die Karola hat uns einen Nationalpark kurz hinter der Grenze zu Portugal empfohlen. Die Fahrt dahin war abenteuerlich, extrem enge und schmale Straßen. Zum Glück hatten wir so gut wie keinen Gegenverkehr. Zum Mittag waren wir dann im Nationalpark und sind gleich erst einmal in einem kleinen Bergdörfchen, Castro Laboreiro, eingekehrt. Anschließend sind wir von dem Ort zu einer alten Burganlage aufgestiegen.



Dann ging die Fahrt weiter Richtung Süden durch den Nationalpark, vorbei an einer schönen Klosteranlage, Sra. da Peneda.


Man musste immer mit Vorsicht fahren, Kühe standen sehr viele auf der Straße.
Übernachtet haben wir im Auto, und so ungefähr war unsere Aussicht.

Für die Region (auch in Spanien) sehr typische Form von Lagerhäusern. Meist sehen diese allerdings viel verfallener aus.

Und auch am Sonntag eine kleine Wanderung. Es war allerdings fast zu heiß zum wandern, Schatten gab es leider auch nicht sehr viel. Aber die Landschaft war ungewöhnlich, lauter schön abgerundete Granitbrocken. Diese verlockten eigentlich zum klettern ....


Abends mussten wir dann pünktlich in Santiago am Flughafen sein, um die Marika (Martins Schwester) abzuholen.

Spanien Urlaub Teil 1: Nordküste Galiziens

Den ersten Tag begaben wir uns gleich auf Tour. Mit Karolas Auto, sie selber musste allerdings arbeiten, ging es erst Richtung A Coruña. Kurz vorher bogen wir aber ab und fuhren die Küste entlang. Unten am Meer war den ganzen Tag Nebel, wenn man aber höher kam, schien die Sonne und man konnte auf die Wolken herab schauen.





Am "Kathedralenstrand", benannt nach den eigenartigen Felsformationen. Wenn das Wasser bei Ebbe tief genug steht kann auch unter den Torbögen durchlaufen. Eigentlich waren wir bei Ebbe dort, aber es hat doch noch lange nicht gereicht.

Freitag, 15. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Dresden

Die zweite Urlaubswoche verbrachten wir in Dresden. So richtig als Urlaub konnte man dies allerdings nicht mehr bezeichnen. Wir hatten ganz schön zu tun und einen vollen Terminplan um allen Verwandten wenigstens einen kurzen Besuch abzustatten.

Picknick mit Martins Vati und Evi auf dem Gamrig.


Die Kornfelder sind schon fast reif. Hier in Trondheim erkennt man kaum die Ähren.

Meine beiden Blattkakteen (Epiphyllum) in voller Blütenpracht dieses Jahr. Leider hat keine mehr ins Auto gepasst um unser Fensterbrett in Trondheim zu verschönern.

Und im Garten blüht's auch herrlich, hier die Malven.

Freitag, 8. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Polnische Hochzeit

Der Hauptgrund warum wir unseren Urlaub in Polen verbracht haben, war eine Einladung zu Katrins (eine Kommilitonin von mir) Hochzeit. Diese fand in einem kleinen Dorf südlich von Poznan statt. Dort hatte das Hochzeitspaar für die zahlreichen Gäste (über 100) einen alten Gutshof gemietet, wo gefeiert wurde und alle Gäste auch gleich dort übernachtet haben.





Von der Feier abends habe ich leider keine Fotos. Wir wurden nur so mit Essen vollgestopft und je Person wurde eine Flasche Wodka berechnet ;-) Zu einer Live-Band wurde getanzt und natürlich viel gequatscht mit den ganzen Geologen, die ich ewig nicht mehr gesehen hatte.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Urlaub Juni 2007 - Krakow

Nach den 4 anstrengenden Wandertagen, stand nun noch ein Kultur-Tag an. Bei herrlichstem Sonnenschein schauten wir uns Krakow an. Allerdings war bei der Hitze so ein Stadtrundgang auch recht anstrengend und wir gönnten uns mehrmals ein Päuschen in einem Eiskaffee.

Krakow ist eine richtig schöne Stadt, fast der gesamte Stadtkern ist noch historisch erhalten und viele Gebäude wurden schon saniert. Leider scheinen dies schon viele Leute zu wissen und das Zentrum war so gerammelt voll mit Touristen.

Ein erhaltenes Stück der Stadtmauer.





Das Schloss auf dem Wawelhügel.

Und die Marienbasilika mit dem berühmten Veit-Stoss-Altar.